Stand: Februar 2014



Schulordnung
der Grundschule Schützingen
(Regeln für das Zusammenleben in der Schule)

Die Schulordnung für die Schützinger Grundschule will nicht in erster Linie Vorschriften oder Verhaltensregeln geben; sie will vielmehr den Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen einen Rahmen anbieten für verantwortliches Handeln und für ein positives Zusammenleben und Arbeiten in der Schule. Dieser Rahmen gilt auch innerhalb des engen Kooperationsverbundes der Grundschule Schützingen mit dem Kindergarten Schützingen. (Unter anderem aus der Teilnahme des Kindergartens und der Grundschule Schützingen an dem Modellprojekt des Landes Baden-Württemberg "Bildungshaus 3 - 10" in den Jahren 2007 bis 2014 heraus hat sich eine intensive, regelmäßige Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen entwickelt.)

1. Betreten und Verlassen des Schulgeländes bzw. Schulgebäudes
Die Schüler/innen sollen pünktlich, jedoch möglichst nicht eher als 15 Minuten vor Beginn des Unterrichts zur Schule kommen. Sie werden zur ersten Stunde, frühestens 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn ins Schulhaus eingelassen. Vor Beginn der zweiten Stunde dürfen die Kinder ebenfalls vor Beginn des Unterrichts in ihr Klassenzimmer, müssen sich dort jedoch so verhalten und beschäftigen, dass der Unterricht der anderen dabei nicht gestört wird.

2. Fahrzeuge im Schulbereich
Während der Unterrichtszeit dürfen keine Fahrzeuge in den Schulhof einfahren. Eltern, die Schüler/innen mit dem Fahrzeug zur Schule bringen bzw. von der Schule abholen, werden gebeten, bei der An- und Abfahrt zum Schutze der Schulkinder äußerste Vorsicht walten zu lassen. Die Schüler/innen sollten nicht vor der abgelegten Radfahrprüfung mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Die Räder müssen an den dafür vorgesehenen Plätzen verschlossen abgestellt werden. Bei Diebstahl oder Beschädigung besteht kein Versicherungsschutz.

3. Verhalten im Schulbereich
Im Interesse der Schulgemeinschaft wird von jedem rücksichtsvolles Verhalten erwartet. Um Unfälle zu vermeiden, darf im Schulgebäude nicht gerannt werden. Räume und Gegenstände sind schonend zu behandeln. Jeder sollte sich mitverantwortlich fühlen, dass das Schulgebäude, die Toiletten und der Pausenhof ordentlich und sauber gehalten werden. Es dürfen keine Gegenstände wie Steine, Stöcke, Flaschen etc. geworfen werden.

4. Pausen
Die kleinen Pausen werden flexibel und nach Bedarf gestaltet. Die jeweilige Unterrichtsperson schätzt diesen Bedarf ein. Während der kleinen Pausen dürfen sich die Kinder bei geeignetem Wetter auch für kurze Zeit draußen bewegen. Sie wissen und fühlen sich dabei von den Lehrkräften beaufsichtigt, welche das Pausenende mit einem Handglöckchen angeben. Auch zu Beginn und am Ende der großen Pause ertönt kein automatisches Pausenzeichen. Das Ende der Pause wird ebenfalls mit einem Handglöckchen angezeigt. In der großen Pause verlassen alle Schüler/innen das Schulgebäude. Ohne Erlaubnis darf kein Kind im Klassenzimmer zurück bleiben. Wenn keine gemeinsame Essenszeit im Klassenzimmer geplant ist, muss das Schulvesper zum Pausenbeginn mit auf den Schulhof genommen werden. Das Verlassen des Pausengeländes ist nicht gestattet. Die Schüler/innen sollen sich so verhalten, dass niemand gefährdet, geschädigt oder belästigt wird. Die Benutzung der Pausenspiele und Einräder ist nur in der großen Pause gestattet.

5. Sportunterricht
Aus Hygiene- und Sicherheitsgründen darf die Turnhalle nur in Sportkleidung betreten werden. Turnschuhe werden erst in den Umkleideräumen angezogen.

6. Unterrichtsversäumnisse, ansteckende Krankheiten, Läusebefall
Kann ein Kind aus Krankheitsgründen nicht am Unterricht teilnehmen, sollte dies der Schule unverzüglich in einer geeigneten Weise unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung mitgeteilt werden (zum Beispiel durch eine Nachricht auf den Anrufbeantworter oder die mündliche Mitteilung durch einen Mitschüler / einer Mitschülerin). Eine schriftliche Entschuldigung soll bei längeren Krankheitszeiten (ab drei aufeinander folgenden Krankheitstagen) zusätzlich erfolgen. Alle ansteckenden Krankheiten wie Masern, Mumps, Windpocken, Röteln, Scharlach, Keuchhusten usw. müssen der Schule gemeldet werden (gemäß Infektionsschutzgesetz). Ein Arzt bescheinigt durch ein Attest, wenn keine Ansteckungsgefahr für andere mehr besteht. Auch ein Läusebefall muss der Schule umgehend gemeldet werden. Die modernen handelsüblichen Mittel zur Bekämpfung der Läuse ermöglichen einen sofortigen erneuten Schulbesuch und bilden einen Übertragungsschutz. Nach acht bis zehn Tagen muss eine insektizide Zweitbehandlung erfolgen. Bei einem wiederholten Befall des gleichen Kindes in einem kurzen Zeitabstand muss ein Arzt die Läusefreiheit durch ein Attest bestätigen. Ansonsten genügt eine Bescheinigung der Erziehungsberechtigten über die korrekt durchgeführte Behandlung. Die Eltern der Grundschulkinder - und aufgrund der Intensivkooperation mit dem Kindergarten laut einer Sondervereinbarung auch die Leitung des Kindergartens - werden informiert, um für eine gewisse Zeit einen möglichen Befall des eigenen Kindes durch aufmerksames Beobachten auszuschließen bzw. das Kind in geeigneter Weise zu behandeln. Um Rücksichtnahme, d.h. sofortige Information an die Schule ohne falsche Scham wird gebeten. (Läuse bekommt man nicht durch mangelnde Hygiene, sondern durch Berührung und Nähe. Es kann jeden treffen!)

Beurlaubungen vom Schulbesuch müssen im Einzelfall mit den zuständigen Lehrer/innen bzw. der Schulleitung abgesprochen werden.




Die Schulkonferenz